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Mein erster Cut

Es hat eine Weile gedauert und auch etwas Nerven beansprucht aber nun hab ich es geschafft, meinen ersten Cut als Professional. Hier eine kleine Story wie dies zustande gekommen ist:

Nach 3 guten Trainingstagen vor dem Turnier stand ich am Mittwoch, 4. Mai um 5:30 Uhr auf. Ich öffnete die Vorhänge und es sah nicht gut aus. Regen, Wind und ca. 6 Grad welche sich, wie später herausstellte, eher wie 0 Grad anfühlten. Ich lies mich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und begab mich nach einem nährreichen Frühstück auf den Golfplatz. Mit 4 Schichten Kleider startete so um 8:10 Uhr meine 1.Runde. Es waren möglicherweise die schlechtesten Bedingungen, bei welchen ich bisher Golf spielen musste. Es regnete ununterbrochen und dies waagrecht dank dem eisig kalten Wind, welcher ziemlich stark aus Norden blies. Dank dem Guten Material von Kjus und Footjoy konnte ich mich bestmöglich bei Temperatur halten. So konnte ich zum Schluss, trotz eines kleinen Tiefs auf Loch 10 (Triple Bogey), jedoch mit zwei Birdies zum Schluss, eine 76 notieren. Am Ende der Runde waren die Hände kaum noch spürbar, die Winterkappe, welche vorher noch gekauft werden musste, war komplett durchnässt und die Scorekarte nur noch schwer zu entziffern. Im Hotelzimmer angekommen, galt es erstmals die Schläger zu trocknen und die Kleider aufzuhängen. Danach eine lange warme Dusche um wieder auf Temperatur zu kommen. Nach diesem anstrengenden Tag, galt es sich gut zu erholen um für die 2. Runde wieder aufgetankt zu sein. Das Wetter am zweiten Turniertag war erheblich besser. Etwas bewölkt, meist sonnig und kaum noch Wind. Vor der Runde auf der Driving Range beunruhigten mich erneut meine Augen. Ich hatte wie schon in Marokko, einen blinden Fleck im Sichtfeld, welcher sich ausbreitete. Trotzdem wärmte ich mich gut auf und bereitete mich auf die Runde vor. Als ich auf dem ersten Loch stand, konnte ich wieder einigermassen alles sehen. Ich startete mit zwei frühen Bogeys in die Runde und konnte mir dann einige Birdie Chancen herausspielen, jedoch nicht nutzen. Auf dem 12 Loch teilte mir mein Mitspieler ungefragt mit, der Cut sei momentan bei +5 und ich lag auf +6 zu diesem Zeitpunkt. Ich wusste, dass ich mir keine Fehler mehr erlauben konnte. Etwas Nervosität machte sich breit. Dank weiterhin guter Konzentration konnte ich mir Schlussendlich auf den letzten 3 Löchern 2 Birdies Notieren, spielte eine Runde von 72 und schaffte somit meinen ersten Cut meiner Profikarriere. Die letzte Runde ist dann ziemlich schnell erzählt. Es waren perfekte Wetterbedingungen bei ca. 22 Grad. Mit 1 Bogey und 2 Birdies auf den 18 Löchern verbesserte ich mich mit einer 71 (-1) noch einige Ränge und schloss dieses Turnier als geteilter 31er ab.

Im Grossen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit diesem Wettkampf. Ich hatte stets eine gute Konzentration und lies mich vom Wetter und meinen Augen nicht aus dem Konzept bringen.

Nun geht es am 15. Mai Richtung Wien an die nächsten 3 Turniere in Österreich.

 

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